Der Mordverdächtige Daniel K. – ein Neonazi

Es gebe kein eindeutiges Tatmotiv, sagt die Staatsanwaltschaft. Doch zumindest Daniel K. kann eine Neonazi-Karriere nachgewiesen werden:

„Der Verdächtige Daniel K. aus Leipzig war etwa in den Jahren 2002 bis 2007 im Raum Aachen, Mönchengladbach und Düren in der Neonazi-Szene involviert. Zeitweise war er Mitglied der eng mit der NPD verwobenen Neonazi-Bande ‚Kameradschaft Aachener Land‘ (KAL), nahm an Aufmärschen und anderen Treffen teil. Der 28-Jährige sitzt nun in Leipzig in Untersuchungshaft, weil er mit dem 32-jährigen Erfurter Marcus E. in der Nacht zum Sonntag im Zuge eines Streites einen 19-jährigen Iraker erstochen haben soll.“

Mehr dazu bei Blick nach rechts. Auch die Aachener Nachrichten berichten über die eindeutigen Intentionen des Daniel K.:

„Im Februar 2007 verurteilte das Landgericht Aachen K. gemeinsam mit dem KAL-‘Kameradschaftsführer‘, René L., wegen unterlassener Hilfeleistung, weil sie nach einem Saufgelage einen ‚Kameraden‘ nicht daran gehindert hatten, seine schwangere Freundin zu misshandeln. Mitte 2007 folgte gegen K. zudem ein Urteil wegen einer Geiselnahme in Stolberg sowie Körperverletzung. K. war deswegen zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt worden.“

Wie aus diesen Berichten auch hervorgeht, war Daniel K. ein Anhänger der Todesstrafe.