Polizei stürmt Solidaritäts-Demonstration in Berlin

Etwa 1500 Menschen demonstrierten gestern Abend (02.11.) in Berlin „gegen Naziterror und Repression“. Anlass waren rechte Brandanschläge und Polizeirazzien gegen antifaschistische Projekte. Thematisiert werden sollte auch der Mord an Kamal – hierzu hatte der Leipziger „Initiativkreis Antirassismus“ einen Redebeitrag vorbereitet. Gehalten werden konnte er aber nicht: Der gesamte Protestzug musste vorzeitig aufgelöst werden, nachdem die Polizei in die Demonstrationsspitze gestürmt war und Teilnehmer_innen mit Pfefferspray und Schlagstöcken grundlos verletzt hat. Wir bedauern, dass die Polizei sich nicht anders zu behelfen weiß als durch Gewalt.

Hier gibts Fotos.