HTWK 26.5.-23.6.: „Die verschwiegenen Toten Todesopfer rechter Gewalt in Leipzig seit 1990″

Seit 1990 zählt die Amadeu-Antonio-Stiftung mindestens 184 Todesopfer “rechter Gewalt” in Deutschland. In Leipzig wurden mindestens acht Menschen Opfer rechts-motivierter Gewalt; hinzu kommen zwei Verdachtsfälle. Damit weist Leipzig im bundesweiten Vergleich die zweithöchste Zahl an rechtsmotivierten Morden auf. Mit der Ausstellung „Die verschwiegenen Toten – Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Leipzig“ will der Initiativkreis Antirassismus für die offizielle Anerkennung der Toten als “Opfer rechter Gewalt” eintreten und dem Schweigen über dieses Thema entgegentreten. Die einzelnen Morde erfordern eine kritische Auseinandersetzung mit deren Ursachen in unserer Gesellschaft, die diese Taten erst ermöglicht haben. Die Opfer verdienen es, sich ihrer zu erinnern.

Im Rahmen der Ausstellung soll über die Dimension rechter Gewalt in Deutschland und im Besonderen in Leipzig gesprochen werden. Zudem wird der politische, juristische und gesellschaftliche Umgang mit den Betroffenen und ihren Angehörigen transparent gemacht und die Notwendigkeit des aktiven Gedenkens an die Getöteten thematisiert.
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Terminänderung

Der Termin der zweiten Veranstaltung im Pöge-Haus hat sich von Dienstag auf Mittwoch, den 20.5.2015 um 19 Uhr verschoben.

Rassistische Mobilisierungen – zurück in die 90er Jahre?

Mit der Zunahme von internationalen Krisen und Kriegen steigen in Deutschland wieder die Zahlen von Menschen, die Asyl suchen. Damit einher geht ebenso ein Anstieg von rassistischen Angriffen und Übergriffen auf Unterkünfte für Geflüchtete. Auch Brandanschläge wie in Tröglitz nehmen zu. In vielen Texten werden daher Vergleiche zu den Pogromen anfang der 90er Jahre in Deutschland wie in Hoyerswerda oder Rostock gezogen. Doch ist dieser Vergleich gerechtfertigt? In der Veranstaltung sollen anhand von Dokumentationen und Videos Unterschiede und Gemeinsamkeiten diskutiert werden.

Mittwoch, 20.Mai 2015 um 19 Uhr im Pöge-Haus (Hedwigstraße 20, 04315 Leipzig)

Ausstellung im Pöge-Haus 11.-24.5.: „Die verschwiegenen Toten – Opfer rechter Gewalt in Leipzig seit 1990″


Seit 1990 zählt die Amadeu-Antonio-Stiftung mindestens 184 Todesopfer “rechter Gewalt” in Deutschland. In Leipzig wurden mindestens acht Menschen umgebracht; hinzu kommen zwei Verdachtsfälle. Damit weist Leipzig im bundesweiten Vergleich die zweithöhste Zahl an rechtsmotivierten Morden auf. (mehr…)

Thomas K. als Opfer rechter Gewalt anerkannt

Thomas K.

16-Jähriger 2003 von Neonazi in Wahren erstochen – Polizei kannte Urteil nicht – Anerkennungen und Recherchen weiterhin notwendig. (mehr…)

14. November 2014: Ausstellungseröffnung „Die verschwiegenen Toten – Opfer rechter Gewalt in Leipzig seit 1990″

Am Freitag, 14. November 2014 um 17:00 Uhr im Foyer des Neuen Rathauses in Leipzig
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Einweihung des ersten Gedenkortes für Opfer rechts motivierter Gewalt am 24.10.2013 in Leipzig

Die AG Erinnerungskultur lädt ein zur Einweihung des Gedenkortes für Kamal (ermordet von zwei Rassisten am 24.10.2010) am Donnerstag, 24.10.2013, 17:00, C.W.-Müller-Anlage (Höhe Ritterpassage) (mehr…)

Umbettung des 2011 getöteten wohnungslosen André K. – weitere Spenden nötig

Zahlreiche Spenden eingegangen. Noch 450 Euro für Umbettung benötigt* Mahnwache am Montag, den 27.05.2013 um 18 Uhr in Oschatz, zwei Jahre nach dem Angriff.
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Umbettung des 2011 getöteten wohnungslosen André K. – weitere Spenden nötig

Zahlreiche Spenden eingegangen. Noch 450 Euro für Umbettung benötigt* Mahnwache am Montag, den 27.05.2013 um 18 Uhr in Oschatz, zwei Jahre nach dem Angriff.
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DEMO: Gegen jeden Sozialdarwinismus!

Gegen jeden Sozialdarwinismus! – Gegen jede Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft! In Gedenken an die von Neonazis ermordeten André K., Karl-Heinz T., Klaus R. und alle seit 1989 aus sozialdarwinistischen Motiven Getöteten. Demonstration am 26.1.2013 17:00 Uhr, Karl-Liebknecht-Str./Ecke Emilienstr.

Ob und wann das Urteil gefällt wurde/wird, erfahrt ihr unter: twitter.com/RASSISMUSTOETET (mehr…)

Befangenheitsantrag statt Urteil – Verhandlungstag 13.11.12

Am 13.11.2012 wurde das Urteil gegen die fünf Männer erwartet, die beschuldigt sind, im Mai 2011 den wohnungslosen Andre K. getötet zu haben. Ein weiterer ist wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt. (mehr…)